Ein Junge klettert an einer Felswand | © Christine Eyle

Herbstkletterfahrt der Kletterexxen ins Zittauer Gebirge

05.09.2025 - 07.09.2025

10.09.2025

Der Start der Kletterfahrt war um einiges entspannter als bei vielen anderen Fahrten. An der Zittauer Hütte trafen nach und nach alle ein und das Wochenende konnte starten. 

Jeder verspeiste sein mitgebrachtes Essen und die Gruppe spaltete sich in viele kleine. Die einen saßen am Lagerfeuer, andere spielten Karten und Gemeinschaftsspiele, eine Gruppe spielte ein wenig Tischtennis im Keller und wieder andere gingen direkt schlafen. Schon früh klingelte der Wecker am nächsten Morgen, da viel auf dem Plan stand. Das Frühstück war schnell geschafft und alle machten sich zum Wandern bereit, da es in der Nacht geregnet hatte. Die Wandertour sollte zum schwarzen Loch gehen. Doch es wurden viele Pausen zwischendurch gemacht, um die Felsen, an denen man vorbeikam, auf Klettertauglichkeit zu begutachten und auszuprobieren oder um einfach nur die Aussicht zu genießen. Das Wandern war zwar nicht anstrengend, doch für die Aussicht hatte es sich trotzdem gelohnt. Wieder auf der Hütte angekommen, gab es eine kleine Verschnaufpause, da man noch klettern wollte.

 Es ging zum Sportklettergebiet am Oderwitzer Spitzberg. Die Kletterzeit war zwar nicht lange, doch die ersten Routen wurden schnell eingehangen und die Nachsteiger konnten sich schon Mal warm machen. Im Bereich III bis VIII war alles dabei und jeder ist auf seine Kosten gekommen. Wie immer gab es am ersten Abend Nudeln mit Tomatensoße. Wieder zerstreute sich die Gruppe. Diesmal spielten fast alle Kinder und Jugendlichen mit ein paar Trainern Tischtennis. Der Abend war lang und alle gingen langsam ins Bett, um für den nächsten Tag auszuschlafen.

Am Sonntag standen der Hüttenputz sowie eine lange Klettersession auf der to-do-Liste. Das Putzen war schnell erledigt und das Klettern am Roten Turm konnte beginnen. Den drei Kilometer langen Zustieg, fand keiner richtig toll, doch jeder schaffte es hin und zurück. Einige haben am Felsen auch Neues ausprobiert, wie das Abseilen oder Vorstieg. Der letzte Tag der Kletterfahrt neigte sich langsam dem Ende zu. Die ersten gingen los, um nach Hause zu fahren, während die anderen ihre letzten Routen kletterten und abbauten. Nach diesem Wochenende waren alle geschafft und man konnte sich ein bisschen auf der Rückfahrt ausruhen und das Wochenende auf sich wirken lassen.