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Pressemitteilung der Sektion Leipzig des Deutschen Alpenvereins (DAV) e.V. zur Thematik Holzberg

Vor dem Hintergrund der aktuellen Gespräche und Planungen zur Zukunft des Holzberges und unter Einbeziehung der Mitgliedermeinungen aus der Informationsveranstaltung am 19.11.2019 bezieht der Vorstand der Sektion Leipzig des DAV wie folgt Stellung. Diese Stellungnahme beruht auf zwei einstimmig gefassten Beschlüssen auf der Vorstandssitzung am 26.11.2019.

Der ehemalige Steinbruch „Holzberg“ bei Böhlitz entwickelte sich in den vergangenen Jahren zu einem schützenswerten Lebensraum wild lebender Tiere und Pflanzen. Parallel nutzten Bergsportlerinnen und Bergsportler die Felswände zur Ausübung ihres Klettersports.

Der Biotopverbund „Holzberg“, bestehend aus den zum Klettern genutzten Felswänden, dem Flachwasserbiotop sowie den offenen Werksgebäuden und dem Pumpenhäuschen, wird als unteilbare Einheit bewertet.

Gemäß seinem Leitbild wird der DAV seiner Rolle als Bergsport- und Naturschutzverband durch die Verknüpfung von Naturschutz und Bergsport gerecht.

Aus diesem Grund setzen wir uns in der öffentlichen Diskussion für den dauerhaften Erhalt des Biotopverbunds „Holzberg“ ein, in dem, wie bisher, naturverträglicher Klettersport an den Felswänden ausgeübt werden kann.

Um die Interessen der Sektion Leipzig des DAV in die öffentliche Diskussion einzubringen, wird ein „Arbeitskreis Holzberg“ gegründet, welcher in den kommenden Wochen seine Arbeit mit lösungsorientierten Gesprächen mit allen Beteiligten aufnimmt.

Leipzig, 27.11.2019

Der Vorstand der Sektion Leipzig des Deutschen Alpenvereins (DAV) e.V.

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